
Chinas Natur
China ist geprägt von vielfaltigen und komplexen Naturlandschaften: den breiten und flachen Ebenen, sanften Hügeln, hohen Bergketten, breiten und hochgelegenen Plateaus; Becken, die hoch an den Rändern und niedrig im Zentrum sind.
Berg- und Hügellandschaften machen über zwei Drittel der Gesamtfläche des chinesischen Festlandes aus, während die Ebenen weniger als ein Drittel ausmachen. Die Gebiete, die mehr als 500 m. ü. M. liegen, machen drei Viertel des gesamten chinesischen Festlandes aus.
Biologisch betrachtet gehört China zu den Ländern mit der reichsten biologischen Vielfalt. In China gibt es mehr als 30.000 Arten höherer Pflanzen und 6.347 Wirbeltierarten. Dies entspricht jeweils einer Proportion von 10 % bzw. 14 % der Pflanzen und Tiere in der ganzen Welt. Das Land-Ökosystem ist mit 599 Arten von einer reichen Vielfältigkeit geprägt. Wegen der äußerst reichen Tier- und Pflanzenwelt wird China als ein natürliches Genlager der biologischen Ressourcen der Welt betrachtet.
Zu den schönsten Naturparks in China gehören sicherlich der Jiuzhaigou- und Huanglong-Nationalpark, das Huangshan- und Wulingyuan-Gebirge und der Berg Wuyi.
China zählt zu den Ländern mit den meisten Pflanzenressourcen. Allein an höheren Pflanzen gibt es über 32.000 Arten. Fast alle Pflanzenarten der nördlichen Hemisphäre trifft man in China. Es gibt über 2000 essbare Pflanzenarten und mehr als 3000, die medizinisch verwertet werden können. China ist auch eines der Länder mit den meisten Tierarten. Allein seine Wirbeltiere zählen 6266 Arten, rund 10 % des gesamten Artenbestandes der Welt. Zu den nur in China lebenden seltenen Tierarten gehören unter anderem der Grosse Panda, der Stumpfnasenaffe, der Südchinesische Tiger und der China-Alligator.
